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Breitensport

Varianten  und  Wettbewerbe 

  

Wanderfahren

Das Wanderfahren erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Viele Leute genießen es, mit der Pferdekutsche die Schönheiten der Natur zu erleben.
Wanderfahren ist Fahren im Gelände, Reisen mit dem Pferd - von stundenweisen Ausfahrten bis zu Tagesfahrten, und oft auch bis zu mehrtägigen Fahrtouren. Wanderfahren ist eine Weltanschauung, sagen die einen, Wanderfahren ist eine Leidenschaft, sagen die anderen. Bei den meisten ist es ein reines Freizeitvergnügen. Ein Geselligkeitssport in der freien Natur, eine besondere Form der Freizeitgestaltung mit dem Pferd. Wanderfahren ist aber nur dann schön und erholsam und für Pferd und Fahrer ein Vergnügen, wenn wichtigste Grundregeln gekannt und beachtet werden, damit man weiß, in welcher Reihenfolge so eine Fahrt geplant und sicher ablaufen muß.

 

Distanzfahren

Fahren über lange Strecken ~  etwas für Leute mit Ausdauer und Freude am Fahrsport. 

Beim Distanzfahren geht es darum, eine festgelegte Strecke mit dem Gespann in einer bestimmten Zeit zu fahren. Das Ganze wird streng tierärztlich überwacht, damit kein Vierbeiner zu Schaden kommt.   Es gibt verschiedene Streckenlängen zur Auswahl, es fängt an mit 30 km und endet bei 160 km (an einem Tag!). Es gibt 2 verschiedene Wettbewerbsarten. Einmal sogenannte Tempo begrenzte Fahrten und Tempo freie Fahrten.
Tempo begrenzt bedeutet, dass man in einer bestimmten Zeit eine Strecke absolviert haben muss um in der Wertung zu bleiben. Der Sieger wird dann aus den niedrigsten Pulswerten bei den Tierarztkontrollen ermittelt. Als Richtwert wird einem vorher das erwartete Tempo bekanntgegeben. Die Skala reicht von Tempo 5 bis Tempo 8. Tempo 5 bedeutet, dass man 5 Minuten Zeit für 1 Kilometer hat. Bei Tempo 8 sind es 8 Minuten. Diese Art von Fahrten eignen sich besonders für Anfänger um den Sport erstmal kennenzulernen ohne das Pferd zu überfordern.
Tempo frei bedeutet, dass der Schnellste siegt. Natürlich muss auch der schnellste Sieger erstmal durch alle Kontrollen gekommen sein. Das erfordert jede Menge Training und Erfahrung. Gute Fahrer schaffen so eine 60 km Fahrt schon mal in Tempo 3 oder noch schneller. Sie benötigen also gerade Mal 3 Minuten für einen Kilometer!

 

Traditionsfahren

Traditionelles Fahren ist eine anspruchsvolle Mischung aus viel Traditionspflege und etwas sportlicher Herausforderung, gezeigt werden historische Kutschen und Geschirre.  Dazu zählt auch die Gespannkontrolle nach traditionellen Gesichtspunkten, es werden Streckenfahrten mit Fahrkunstaufgaben absolviert, sowie oft auch ein Geschicklichkeitsparcour.  Etwas für Liebhaber der Fahrkultur !

 

Fahrer-Wettbewerbe

Die Fahrer-Wettbewerbe sind ideal für Nachwuchsfahrer. Die Aufgabenstellung im dressurlichen Fahren ist entsprechend einfach, damit positive Erfahrungen Anreiz für weitere Starts geben. Die Grundkenntnisse des Achenbach-Systems werden vom Fahrer verlangt. Bewertet werden Haltung, Leine- und Peitschenführung des Fahrers, sowie der Gesamteindruck. Das Durchfahren einzelner Hindernisse kann je nach Ausschreibung verlangt werden.

 

 

 

 Geschicklichkeitsfahren

Das Geschicklichkeitsfahren ist immer wieder für Zuschauer und Teilnehmer eine spassige Sache. Es gilt auf einem umzäunten Platz Standard-Hindernisse in Form von Kegelpaaren und Spezial-Hindernisse zu überwinden. Spezialhindernisse, wie z.B. Durchfahren eines Flattervorhangs, Überfahren einer Plane, Durchfahren einer Gasse mit aufsteigenden Luftballons, Überfahren einer Brücke, eine Mülltonne von A nach B durch den Beifahrer ziehen lassen, Rückwärtsrichten auf gerader Linie, Fahnengasse überwinden uvm. Herausforderung pur für Fahrer und Beifahrer. 

 

 

Gelände-Prüfungen

Es gibt verschiedene Arten von Gelände-Prüfungen, wie z.B. Orientierungsfahrten. Diese bestehen aus einer Geländestrecke mit mehreren Stationen, bei denen Fragen beantwortet, oder Geschicklichkeitsaufgaben gelöst werden müssen.  Es gibt Streckenfahrten, die in einer Idealzeit absolviert werden sollen, inklusive Zwangspausen und Tierarztkontrollen. Schnitzeljagden zählen genauso zu Gelände-Prüfungen, wie auch Distanz- und Wanderfahr-Wettbewerbe.

 

Holzrücke-Wettbewerbe

Hierbei muß der Teilnehmer mit seinem vor einer Schleppe mit Baumstamm gespannten Pferd eine festgelegte Slalom-Strecke mit verschiedenen Hindernissen vom Boden aus fahren. Gewertet wird nach Fehler und Zeit.

 

 

 

FAHRTEAM SCHWEICKERT - FAHREN UND LONGIEREN MIT GEFÜHL UND VERSTAND  | Fahrausbildung@aol.com